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Radentscheid Bielefeld
Entspannt & sicher Rad fahren von 8 bis 88 Jahren


Radentscheid: Planung Jöllenbecker Straße nicht zerpflücken

Der Radentscheid Bielefeld kritisiert die jüngste Intervention der Industrie- und Handelskammer in der Debatte um die Umgestaltung der Jöllenbecker Straße. Die Initiative sehe (sieht) darin eine potenzielle Gefährdung des langwierigen und sorgfältig geführten politischen Prozesses, der zu einem ausgewogenen Kompromiss geführt habe.

„Diese Planung stellt sicher, dass alle Verkehrsarten fair berücksichtigt werden und eine harmonische Koexistenz auf der Jöllenbecker Straße möglich ist“, erklärt Andreas Finke vom Radentscheid Bielefeld.

Die Planungen zur Jöllenbecker Straße seien am 4. März 2019 von der Bezirksvertretung Schildesche und dem Stadtentwicklungsausschuss (StEA) final beschlossen worden. Am 21. September 2021 habe der StEA bestätigt, dass die Grundlagen der Planung, insbesondere die Trennung von Kfz-Verkehr und Stadtbahn, unangetastet bleiben müssten. Dass nach Abschluss des Abstimmungsprozesses nun Konflikte geschürt und weitere Verzögerungen riskiert würden, bezeichnet Sebastian Lisken vom Radentscheid als „erstaunlich und verstörend“. (mehr …)


Radstation: Radentscheid gegen „Minimallösung“

Der Radentscheid Bielefeld begrüßt, dass die Stadtverwaltung den Bau einer Radstation am Hauptbahnhof auf den Weg bringt, kritisiert jedoch, dass in der Beschlussvorlage die kleinste von drei Varianten mit nur 900 Stellplätzen empfohlen wird. Hier werde eine historische Chance verpasst. Die kleineren Varianten seien nicht ausreichend und würden in der Zukunft zu Mehrkosten führen, die aber in der Beschlussvorlage ausgeblendet würden.

„Zukunftsgemäß ist eigentlich nur die Variante A mit 2.200 Stellplätzen“, erklärt Daniel Mörchen vom Radentscheid. „Das zeigt auch der Vergleich mit anderen Städten, die deutlich mehr Kapazitäten an ihren Bahnhöfen schaffen, etwa in Münster und Tübingen.“ In Münster seien 3.300 Stellplätze vorhanden und ein neues Gebäude mit 2.000 Stellplätzen werde aktuell geplant. In Bielefeld sei ein langfristiger Bedarf von 4.000 Plätzen prognostiziert, aber die Beschlussvorlage enthalte weder Umsetzungsvorschläge noch Kostenschätzungen für die dann fehlenden Stellplätze. (mehr …)


Radentscheid kritisiert „Sturzfalle“ am Bahnhof Brackwede

Der Radentscheid Bielefeld fordert die Stadt Bielefeld auf, das Gleis auf der Eisenbahnstraße am Bahnhof Brackwede baulich für den Radverkehr abzusichern. Die Anfang September angebrachte Markierung hält die Initiative für „völlig unzureichend“.

Seit die Eisenbahnstraße als Umleitung aufgrund der Baumaßnahmen an der Brackweder Hauptstraße ausgewiesen wurde, kommt es an diesem Gleis immer wieder zu Unfällen. Radfahrende verfangen sich in den Schienen, die die Eisenbahnstraße im spitzen Winkel queren.

Anfang September wurde auf der Straße eine Markierung angebracht, die Radfahrende anleitet, von der Fahrbahn nach rechts abzubiegen, die Gleise zu queren und auf dem Bürgersteig weiterzufahren. Diese Führung kritisieren die Aktiven, weil sie den Radverkehr in den Warte- und Einstiegsbereich für die Busse führt. Dort sei jedoch nicht genug Platz vorhanden und es würden weitere Gefahren erzeugt. Wer der Führung nicht folge, sei weiterhin gefährdet, weil an den Gleisen selbst nichts verändert wurde. (mehr …)

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