Radentscheid regt 97 Maßnahmen an


Foto: Behzad Ghaffarian, Unsplash

Der Radentscheid Bielefeld hat der Stadt 97 Vorschläge für Verbesserungen im Radwegenetz vorgelegt. Die Liste geht auf Anregungen aus der Öffentlichkeit zurück, die der Radentscheid im Oktober und November eingesammelt hatte. Insgesamt waren 220 Nachrichten mit 570 Vorschlägen eingegangen und gesichtet worden. Manche Strecken waren bis zu zehnmal genannt worden.

Die Aktiven sind beeindruckt von dem breiten Echo. „Manche Einsendungen waren sehr detailliert und mit Plänen verdeutlicht. Es war wochenlange Arbeit, die Vorschläge zu sichten, Tabellen und Karten anzulegen“, sagt Bearbeiter Andreas Finke. „Wir haben manche Ecken der Stadt und einige Gefahrenstellen besser kennengelernt. Dies sind praktische Erfahrungen, die eine gute Ergänzung zum städtischen Radverkehrskonzept darstellen.“

Die Auswahl fiel der Initiative deshalb nicht leicht. „Wir haben überlegt, wie wichtig die genannten Strecken und Punkte im Radnetz sind und wie sehr das Radfahren aktuell dort erschwert wird. So haben sich Dringlichkeiten gezeigt“, erzählt Finke. Auch die Realisierbarkeit habe man eingeschätzt. Die nun vorgelegten Vorschläge hat der Radentscheid in drei Prioritätsstufen eingeteilt.

Mit dem Amt für Verkehr möchte die Gruppe besprechen, welche dieser Maßnahmen in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden können. „Die anderen Vorschläge werden wir aber nicht vergessen“, sagt Regine Meinerts vom Radentscheid. „Wir gehen davon aus, dass das Radwegenetz auch nach 2026 noch weiter entwickelt werden muss.“ Details hat der Radentscheid unter radentscheid-bielefeld.de/vorschlaege veröffentlicht.

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