26. April 2019
von Michael Motyka
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Übergabe der 11 Ziele an den Oberbürgermeister am 25.04.2019

Vertreter*innen des Radentscheid Bielefeld haben am Donnerstag d. 25.04.2019 ihre Liste mit den 11 Zielen zur Förderung des Radverkehrs in Bielefeld an Oberbürgermeister Pit Clausen übergeben. Die Pressevertreter und ein Team vom WDR-Lokalstudio dokumentierten dies im Beisein zahlreicher Unterstützer. Bevor es losgehen kann mit dem Sammeln der Unterschriften für das Bürgerbegehren, muss die Stadt Bielefeld abschätzen, wie viel Geld die Umsetzung der Forderungen kosten wird. Über die Höhe der wahrscheinlichen Kosten müssen die Bürger, die ihre Unterschrift geben wollen, informiert sein. Weiterlesen →

26. April 2019
von Michael Motyka
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Video zur „Ampelgerechtigkeit“ am Willy-Brandt-Platz

Video (von Andreas Finke) aus der Reihe mit dem Rad/Auto/zu Fuß um den Willy-Brandt-Platz in Bielefeld.  Die Standzeit wird im Zeitraffer abgespielt. Insgesamt hat die Runde knapp 4 Minuten gedauert. Reine Fahrtzeit ca. 30 Sekunden.

Die Ampelschaltungen am Willy-Brandt-Platz sind ein deutliches Zeichen, dass dort die Autofahrer vor Fußgängern und Radfahrern bevorzugt werden. Andere Ampelschaltungen in Zukunft wären ein Signal für faire Gleichbehandlung aller Verkehrsarten im Straßenverkehr.

Deshalb organisiert der Radentscheid Bielefeld am So. 5.5.2019 ab 13:00 Uhr dort eine Fahrraddemo zum Thema mit dem Titel Am Willy-Brandt-Platz geht’s rund | Fahrraddemo für „gerechte Ampeln“

12. April 2019
von Michael Motyka
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Vorbereitungen zur Übergabe der 11 Ziele an die Stadt laufen


(Foto: Pip Cozens)

Am Donnerstag, dem 25.04.2019 um 16:00 Uhr haben wir einen Termin bei Oberbürgermeister Pit Clausen. Dann wird der Radentscheid Bielefeld vor dem Alten Rathaus seine Liste mit 11 Zielen zur Förderung des Radverkehrs in Bielefeld an den Oberbürgermeister übergeben. Bevor es losgehen kann mit dem Bürgerbegehren, muss die Stadt Bielefeld abschätzen, wie viel Geld die Umsetzung der Forderungen kosten wird. Über die Höhe der wahrscheinlichen Kosten müssen die Bürger, die ihre Unterschrift geben wollen, informiert sein. So will es das Gesetz. Weiterlesen →

3. April 2019
von Michael Motyka
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„Der Frühling ist da, wo bleibt die Radstation?“


(Foto: Andreas Finke)

Unter diesem Motto wies der VCD am 29.3.2019 mit einer Aktion auf die schleppende Eröffnung der Radstation hin. Ca. 20 Aktive, unter anderem vom Radentscheid Bielefeld, trafen sich an der ehemaligen Post in der Nahariyastraße, wo die provisorische Radstation eingerichtet ist.

Nachdem die alte Radstation von der Bahn abgerissen und in einen Auto(!)parkplatz umgewandelt wurde, hatte der Stadtrat beschlossen, dass im Postgebäude eine provisorische Radstation eingerichtet wird, die mindestens 300 Stellplätze hat. Im Augenblick gibt es eine noch vorläufigere Lösung, wo morgens zwischen 6 und 10 Uhr Räder abgegeben und zwischen 14 und 19 Uhr abgeholt werden können. Weiterlesen →

2. April 2019
von Sebastian Lisken
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Radentscheid kritisiert Pläne zur Heeper Straße

— Pressemitteilung vom 2. April 2019 —

Nach Ansicht des Radentscheids Bielefeld ist die derzeitige Planung der Heeper Straße ein Schritt in die falsche Richtung. Der Radentscheid Bielefeld und die Verbände ADFC, GAFF und VCD widersprechen der Aussage des Amts für Verkehr in der Bürgerbeteiligung am 26. März, dass diese Planung mit den Radverkehrsverbänden abgestimmt sei. Vielmehr hätten alle diese Verbände die Planung mit Nachdruck kritisiert.

„Die Stadt will aus guten Gründen den Anteil des Autos an den zurückgelegten Wege stark reduzieren“, erinnert Radentscheid-Sprecher Sebastian Lisken. Dies sei für das Erreichen der Klimaziele ebenso unausweichlich wie für eine menschenfreundlichere Gestaltung der Stadt. „Dieses Ziel kann nur mit klaren Anreizen erreicht werden“, so Sebastian Lisken. Dafür müsse auf der künftigen Heeper Straße deutlich mehr Platz für sichere und einladende Rad- und Fußwege vorgesehen werden. Insbesondere ein sicheres Kreuzungsdesign mit einer konfliktfreien Ampelschaltung und geschützte (baulich vom Kfz-Verkehr getrennte) Radwege seien erforderlich. Fußgänger würden durch breitere Wege und sichere Überquerungen wie z.B. Zebrastreifen ebenfalls besser gestellt. Fußgänger und Radfahrer aller Altersklassen sollten sich auf und an der Heeper Straße sicher und wohl fühlen.

16. März 2019
von Michael Motyka
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NW-Bericht über den Vortrag von Heinrich Strößenreuther am 12.03.2019

(Foto: © Sarah Jonek)

Heinrich Strößenreuther hat in Berlin an der Initiative Volksentscheid Fahrrad federführend mitgearbeitet. Am 12. März kam er auf Einladung vom Radentscheid Bielefeld in den Murnau-Saal der VHS, um von seinen Erfahrungen zu berichten, wie eine Handvoll Bürger die Verkehrswende von unten geknackt haben.

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3. März 2019
von Sebastian Lisken
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Radentscheid Bielefeld begrüßt Jahnplatz-Konzept

— Pressemitteilung vom 1. März 2019 —

Die Initiative „Radentscheid Bielefeld“ sieht in dem Jahnplatz-Konzept einen richtigen Schritt hin zu einer attraktiveren Innenstadt. Das vorgestellte Kopenhagener Modell bietet wesentliche Verbesserungen für Menschen, die zu Fuß, mit dem Rad und mit Bus und Bahn unterwegs sind.

Jahnplatz: Skizze aus der Konzeptstudie der Stadtverwaltung

Claudia Böhm, eine der Sprecherinnen des Radentscheids, zählt die vielen Vorteile auf: „1. Die Gehwege und Radwege sind im Niveau abgestuft und dadurch klar zu erkennen. 2. Die Radwege sind deutlich breiter als bisher und die Flächen für den Fußverkehr sind größer und zusammenhängender. 3. Fußgänger, z.B. aus der Bahnhofstraße, können zu den Stadtbahn-Rolltreppen und -Aufzügen gehen, ohne den Radweg zu kreuzen. 4. Zwischen den Geschäften am Jahnplatz und den überdachten Buswartebereichen können Fußgänger hin und her schlendern, ohne den Radweg zu kreuzen. Dieser gesamte Bereich gehört den Fußgängern. 5. Erst wenn sie konkret in einen Bus einsteigen möchten, müssen Fußgänger den Radweg überqueren, um zu dem zweiten großzügigen Warte- und Einstiegsbereich zu kommen.“

Sebastian Lisken, Sprecher Radentscheid, meint, dass auf dem Jahnplatz nicht nur die „Hardware“ (die gebauten Wege), sondern auch die „Software“ – die Ampelschaltungen und die Regelungen – sorgfältig geplant werden müsse. „Damit das Flanieren und Radfahren sicher und komfortabel wird, muss die Fußgängerzonen-Richtung mehr Grün bekommen!“

Monika Haverkamp, Sprecherin Radentscheid, fordert weitere Verbesserungen an der Einmündung Friedrich-Verleger-Straße (Löwenapotheke, Haus der Technik): „Hier brauchen Radfahrer und Fußgänger mehr Platz und direkte Querungsmöglichkeiten, um vom Kesselbrink und von der Wilhelmstraße zügig und sicher zum Jahnplatz zu kommen. Dafür sollte die separate Abbiegespur in die Friedrich-Verleger-Straße für den Autoverkehr entfallen.“ Weiterlesen →

5. Oktober 2018
von Michael Motyka
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Projektplanung für den Radentscheid

Einen Radentscheid erfolgreich durchzuführen, erfordert viele Einzelaufgaben zu benennen und zeitlich zu koordinieren. Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit bereitet dies bei ihrer Sitzung vor. Die Ergebnisse werden dann ins nächste Plenum getragen und dort weiterbearbeitet.

(Fotos: AG Öffentlichkeitsarbeit)

Aber der Radentscheid ist auch auf Ideen und Hinweise von außen angewiesen, Sammelstellen zu finden, Betreuer für die Sammelstellen, Freiwillige für die Unterschriftensammlung anzusprechen und für Aktionen Mitmachwillige zu aktivieren usw..

Hinweise dazu immer gerne an info@radentscheid-bielefeld.de weitergeben.

26. September 2018
von Sebastian Lisken
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Ziele abgestimmt

Der Radentscheid Bielefeld hat im Plenum am 26. September seine Zielfindung vorläufig abgeschlossen. Die beschlossenen elf Ziele gehen nun in die rechtliche Prüfung. Sobald wir die Ergebnisse dieser Prüfung eingearbeitet und eine Kostenschätzung der Stadt Bielefeld erhalten haben, können wir die Unterschriftensammlung starten.

11. März 2018
von Sebastian Lisken
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Infostand auf der Drahteselmesse 2018

Die alljährliche Drahteselmesse in der Messehalle der Stadthalle Bielefeld nutzten wir dieses Jahr – noch als das „Mobi-Netz Bielefeld“ – mit einem Infostand, um mit dem Publikum über ihre Vision eines fahrradfreundlichen Bielefelds in den Diskurs zu treten.

(Fotos: Mobi-Netz Bielefeld)

Aufhänger war die „Wunder-Frage“: Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgen früh in der perfekt fahrradfreundlichen Stadt Bielefeld auf: Woran genau würden Sie das erkennen? 
In einer von einem gruppeneigenen Forscher*innen-Team begleiteten Umfrage wurde der aktuelle Stand der Fahrradstadt Bielefeld im Mittel als „eher schlecht“ bewertet. Das birgt Verbesserungspotential, dass vor allem in der Infrastruktur gesehen wurde. Mitunter wurden sich mehr und breitere, vom Auto- und Fußverkehr baulich getrennte, ebene und hindernisfreie Radwege gewünscht, die sichtbar und unmissverständlich gekennzeichnet sind. Gleichzeitig wurde Bereitschaft gezeigt/ Wünsche geäußert, die „Autopolitik zurück[zu]schrauben“ – z.B. wurden weniger Parkplätze, überall Tempo 30 und autofreie Tage vorgeschlagen. Weiterlesen →